Die Bildungsstätten des Handwerks: Mit der richtigen Weiterbildung ganz nach oben

Mit über 60 Bildungsstätten gehören die acht Handwerkskammern zu den größten Weiterbildungsanbietern in Baden-Württemberg. Als enge Partner der Handwerksbetriebe und Innungen bilden sie jährlich 60.000 Lehrlinge praxisnah aus. Doch mit dem Berufsabschluss hört das Lernen heutzutage nicht auf. Die schnellen Prozesse in der Arbeitswelt erfordern kontinuierlich neues Wissen und Können.

Die Bildungsstätten des Handwerks bieten daher ein breites Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten an, von der Meistervorbereitung über fachspezifische Fortbildungen bis hin zum kompletten Studium - immer abgestimmt auf die persönliche Lebenssituation.
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Karriere im Handwerk und Fördermöglichkeiten

Eine gute und praxisnahe Berufsorientierung stellt die Weichen für den Einstieg ins Handwerk. Wichtig ist hierbei das Wissen über Berufe und mögliche Karrierechancen im Handwerk.
Die Handwerkskammern bieten Ideen und konkrete Hilfe zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler. Der Einblick in die Praxis zeigt interessante und abwechslungsreiche Ausbildungsberufe für unterschiedliche Interessen und Begabungen. Schule und Handwerk sind ein ideales Paar, wenn es um die Berufsfindung geht.

Absolventinnen und Absolventen von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen oder Gymnasien stehen im Handwerk alle Möglichkeiten offen – bis hin zum Chef im eigenen Unternehmen. Der Aufstieg auf die Karriereleiter beginnt mit einer Ausbildung in einem von mehr als 130 handwerklichen Ausbildungsberufen.

Egal, ob die Entscheidung für einen gewerblich-technischen oder kaufmännischen Beruf fällt: hier startet die Karriere im Handwerk. In der Ausbildung lernen die Auszubildenden wichtige Grundlagen in ihrem Wunschberuf. Die dazugehörige Theorie wird in der Berufsschule vermittelt. In der Regel endet die handwerkliche Ausbildung nach dreieinhalb Jahren mit einer Abschlussprüfung. Der Geselle bzw. die Gesellin ist dann vollwertiges Mitglied im Betrieb und es stehen alle Möglichkeiten für die weitere Karriere im Handwerk offen.

Die raschen technologischen Veränderungen machen in immer kürzeren Zeitabständen den Erwerb zusätzlicher Qualifikationen notwendig. Einmal Erlerntes muss nach der Ausbildung immer wieder auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Damit die gesteckten Ziele erreicht werden, bieten die Handwerkskammern ein vielfältiges Weiterbildungsangebot an.

Kaufmännische Fachwirtinnen und Fachwirte

Der Abschluss als Fachwirt ist der „Meister der Kaufleute“. Analog zum Meister erlangen die kaufmännischen Mitarbeitenden im Handwerk mit dem Abschluss einen „Bachelor Professional“. Dieser Titel zeigt nicht nur die hohe Wertigkeit der beruflichen Bildung, gleichzeitig haben so auch die Meister und Fachwirte ohne Abitur die Möglichkeit ein Hochschulstudium zu beginnen.

Geprüfte Betriebswirtinnen und Betriebswirte (HwO)

In der Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung werden die Inhalte der Meisterausbildung bzw. des Fachwirts weiter vertieft und die Absolventen dazu qualifiziert, ein Unternehmen selbständig zu führen. Aspekte wie Personalführung und Unternehmensstrategie nehmen hier einen größeren Raum ein. Als „Master Professional“ ist dann der höchste Abschluss der beruflichen Bildung erreicht.

Meisterinnen und Meister sind Experten und Vorbild. Sie arbeiten kundenorientiert, bilden aus, setzen moderne Produktions- und Dienstleistungsverfahren ein und fertigen nach Kundenwünschen ganz individuell. Mit dem Meisterbrief stellen Handwerker ihre Qualifikation als Unternehmer unter Beweis – technisch und kaufmännisch. Ob als Selbständiger oder mit Verantwortung für Mitarbeiter und Ausbildung in einem Betrieb – der Weg nach oben steht mit dem Meisterbrief offen. Damit eröffnen sich nach der Lehre und Gesellenprüfung neue, vielfältige Karrieremöglichkeiten. Der Meisterbrief ist ein Gütesiegel für Qualifikation – weltweit.

Einen Betrieb selbständig zu führen haben die Absolventen von Meister, Fachwirt und Betriebswirt gelernt. Für den Aufbau einer Existenz durch eine Unternehmensgründung oder -übernahme bieten die Handwerkskammern neben der Fort- und Weiterbildung viele Beratungsangebote, die beim Schritt auf die letzte Stufe der Karriereleiter im Handwerk Unterstützung bieten.

Die höhere Berufsbildung muss sich vor anderen Bildungsangeboten nicht verstecken: Die konsequent praxisorientierte Aus- und Weiterbildung qualifiziert zielgerichtet junge Menschen dazu, Führungsverantwortung in einem Handwerksbetrieb zu übernehmen und sich handwerklich zu verwirklichen.

Bildungsstätten in Baden-Württemberg

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